office (+352) 88 81 12-1  
fax (+352) 88 91 83         
E-mail info@erg.lu  

 

Prinzipschema für eine Trinkwassererwärmung

     

Verschiedene Komponenten der Anlage:

  • Gängigste Kollektoren

    • Flachkollektor: βiger Ertrag aufgrund gröβerer Wärmeverluste (die Wärme der Sonnenstrahlen heizt auch das Gehäuse auf, vor allem im Winter), für Trinkwassererwärmung geeignet; preisgünstig; benötigt im Vergleich zu Röhrenkollektor bei gleicher Energieleistung eine gröβere Kollektorfläche

    • Röhrenkollektor: Höherer Ertrag aufgrund geringerer Wärmeverluste (Absorber ist in einer Glasröhre unter Vakuum eingebracht, "Thermoskannenprinzip"); geringeres Gewicht; zur Erzeugung von Wärme mit höherer Temperatur geeignet; ideal für Heizungsunterstützung; Röhren können individuell im Kollektor noch ausgerichtet werden; einfach auszutauschen; höherer Anschaffungspreis  

    • Röhrenkollektor mit hochreflektierendem CPC-Spiegel (Compound Parabolic Concentrator), welcher direktes und diffuses Sonnenlicht auch auf die sonnenabgewandte Seite der Vakuum-Röhren leitet; erhöhte Effizienz; Spiegel jedoch sehr anfällig gegen Schmutz

    • Spezialkollektor ohne Glasabdeckung; aufgebaut aus Kunststoffrohr; zum Beheizen eines Auβen-Schwimmbades im Sommer (nur für Wasser-temperaturen nahe an der Umgebungstemperatur)

Diejenige Technik ist auszuwählen, welche am Besten dem erforderlichen Temperatur-niveau entspricht, mit dem die Anlage arbeiten soll!

  • Solare Wärmespeicher: Ausführung bivalent (falls nur zum Speichern von warmen Trinkwassers, jedoch mit Anschluβ für einer Nachheizung),  Kombispeicher (Speichern vom Trinkwasser und  Heizungswasser; Tank im Tank) oder Schichtenspeicher (effektive Strahlungsausnutzung durch optimale Einschichtung in verschiedene Speicherhöhen; dadurch vermischen sich nicht warmes und kaltes Wasser). Anstelle eines Kombispeichers sind auch zwei getrennte Pufferspeicher möglich: Ein Solarpufferspeicher für das Trinkwasser und ein Pufferspeicher für die Heizung. Allerdings benötigen Zwei-Speicher-Systeme mehr Platz und eine aufwendige Regelung zur Verteilung der Sonnenwärme und haben somit höhere Wärmeverluste. Der Speicher muβ gut isoliert sein (auch von unten), schlank und hoch (zur optimalen Temperaturschichtung). Das von der Sonne erwärmte Wasser hält sich dann mehrere Tage lang.

  • Kreislauf mit gut isolierten Rohren, spezielle Wärmeträgerflüssigkeit (welche nicht einfriert), Zirkulationspumpe, Regelstation mit integriertem Wärmemengenzähler, Sicherheitseinrichtung sowie Anschlüsse zur Befüllung und Wartung